60 Jahre Freundschaft

Mehr als 20 Tänzer der A-Lateinformation des RuhrTanzClub Witten, sieben Zauberer der Magic Academy von der Rudolf-Steiner-Schule in Witten, Wittens Zwiebelkönigin Sabrina sowie zahlreiche Mitglieder des Barking and Dagenham/Witten-Clubs, Vertreter der Stadt sowie des Stadtmarketings, sie alle machten sich in diesem Jahr per Bus oder Flugzeug auf den Weg in unsere Partnerstadt Barking-Dagenham um an den Feierlichkeiten aus Anlass des 60-jährígen Bestehens der Freundschaft zwischen den beiden Städten teilzunehmen.

Delegationen aus Tcew (Polen), Lew Hasharon (Israel) und Mallnitz (Österreich) nahmen ebenfalls teil und würdigten diese Erfolgsgeschichte.

Am Donnerstag, dem 17. Juli wurde allen Beteiligten im Rahmen eines „Cockney evening“ im Dagenham and Redbridge Football Club mit Musik, Tanz und Unterhaltung einer herzlicher Empfang bereitet.

Am Freitagvormittag (18. Juli) war sowohl ein Stand des Wittener Stadtmarketings, wie auch der Bratwurststand von Rolf Nehm & Partnerin, Teil des „Continental market“ in der Fußgängerzone von Barking. Die A-Lateinformation des RuhrTanzClub Witten, die Zauberer der Magic Academy, vier junge Musiker aus Lew Hasharon und die Volkstanzgruppe „Die Ankogler“ aus Mallnitz begeisterten dabei das Publikum mit ihren zahlreichen Auftritten mitten in der Stadt.

Am Abend fand dann das offizielle Gala Dinner im Castle Green Community Centre statt. Nach dem offiziellen Teil mit zahlreichen Vertretern der Städte und der Unterzeichnung der Dokumente, wurden die Gäste noch einmal von den Sportlern und Künstlern hervorragend unterhalten.

Der Samstag (19. Juli) und der Sonntag (20. Juli) waren bestimmt von der Teilnahme an der Dagenham Town Show. Rolf Nehm & Partnerin offerierten dem interessierten englischen Publikum deutsche Bratwurst und der Stand des Stadtmarketings bot „originelles“ (ZWIEBELN!!) aus Witten an. Während dessen begeisterte die A-Formation ihr Publikum auf der „Community Stage“.

Am Stand des Barking-Dagenham Witten Clubs wurde sehr bald das Glücksrad zur Hauptattraktion. Für 50 Pence konnte man sein Glück versuchen und so Buttons, Regenschirme, Poloshirts, Kappen oder Tassen mit dem „60 years of friendship“-Emblem gewinnen. Auf diese Weise kamen zum guten Schluss 150 £ für die diesjährige Wohltätigkeitsaktion des Bürgermeisters unserer Partnerstadt zusammen.

Auch an der traditionellen „Carnival Parade“ nahmen Teile der Wittener Delegation mit einem Wagen teil. Und man kann sich nur wundern, dass es nicht zum Achsenbruch kam, bei dem begeisterten Gehopse.

Samstagabend folgten dann alle einer Einladung der Stadt Barking zum Essen in ein indisches Restaurant mit anschließendem Bowling im „New City Limits“ und hatten dabei einen Riesenspaß.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst in Kingsley Hall und, für einige von uns, mit einer Einladung der Royal Naval Association. Am Abend trafen sich dann alle im „Kusadasi“, einem türkischen Restaurant in Rainham, zum Abschiedessen. Dies war ein weiterer Höhepunkt des ereignisreichen Wochenendes mit ausgezeichnetem Essen und einer fantastischen Bauchtänzerin. So manch eine(r) mag da Anregung zur Nachahmung gefunden haben.

Der Bürgermeister von Barking & Dagenham, Emmanuel Obasohan, wies auf die wichtige Rolle der Jugend für die Zukunft der Freundschaft zwischen Barking & Dagenham und Witten hin. Die Teilnahme einer so großen Zahl von Jugendlichen an dieser Fahrt und die Begeisterung mit der sie die Veranstaltungen mitgetragen haben, lässt dabei durchaus einen optimistischen Blick zu. Und vielleicht kann ja auch unser Club neue, junge Mitglieder begrüßen.

Am Montag, dem 21. Juli, wurde es dann Zeit Abschied zu nehmen. Es gab noch etwas Zeit, um all jenen, die noch nie in London vorher waren, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu zeigen mit einem abschließenden Picknick im St. James Park. Und dann ging es ab Richtung Dover.

Wir hatten eine wundervolle Zeit und bedanken uns ganz herzlich für die herzliche Gastfreundschaft unserer englischen Freunde. Nur eins ist für viele noch ein ungeklärtes Geheimnis. Wie schafft Mary Golletz es, sowohl ruhig als auch charmant zu bleiben inmitten von Stress und Chaos.

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