Mit 32 Teilnehmern sandte der Club vom 17. bis 21. Oktober nach längerer Pause erstmals wieder eine stattliche Bürgergruppe in die englische Partnerstadt. Dabei versuchten die Organisatoren, weitgehend auf die Wünsche der erfahrenen London-Reisenden einzugehen und gleichzeitig denen etwas zu bieten, die noch nie oder lange nicht mehr in der quirligen Metropole waren.

Eine weitere Besonderheit dieser Reise war die starke Beteiligung junger Teilnehmer. Immerhin acht Junioren warfen dabei und realisierten streckenweise ihr eigenes Programm. Dabei trafen sie mehrfach mit Gleichaltrigen aus Barking and Dagenham zusammen – ein vielversprechender Auftakt für die Jugend-Aktivitäten des Clubs.

Der erste Tag in London war ganz der Partnerstadt Barking and Dagenham vorbehalten. Eine Führung durch Eastbury Manor House, mit Clubmitgliedern in Tudor-Kostümen als Guides, war schon ein ungewöhnlicher und beeindruckender Auftakt. Doch den absoluten Höhepunkt der Reise gab es mit dem Cockney-Abend in den Räumen des Dagenham Redbridge Football Clubs. Der Sänger und Keyboard-Spieler riss die Jugendabteilung wie die Senioren gleichermaßen von den Stühlen. Da wurde unermüdlich getanzt und sogar ein bisschen gemeinsam gesungen.

Bei den sonstigen Programmpunkten gingen die Reisenden vielfach eigene Wege. Zum Angebot gehörten die Erkundung Greenwichs, eine Bootsfahrt auf der Themse, eine Tour zu den Märkten in Camden, ein Rundgang im „königlichen“ London und der Besuch des British Museums.

Bericht von Erich Bremm