Colin Pond

Colin Pond - Ein Freund der Partnerschaft

Colin Pond gehörte dem Rat der Stadt Barking and Dagenham an und hatte zuvor 37 Jahre im Rat der selbständigen Stadt Dagenham die Kommunalpolitik mit gestaltet. Er gehörte der Labour-Partei an und war aktiver Gewerkschafter.

Zwei Schwerpunkte bestimmten seine Arbeit: Er förderte die Bildung junger Menschen und er setzte sich für die Partnerschaft zwischen Witten und Dagenham - später Barking and Dagenham -  ein. Er hatte viele Freunde in Witten, die besonders sein Engagement und seine Hilfsbereitschaft schätzten.

Colin Pond hat, als er im Juni 2001 nach zweijährigem Kampf einem Krebsleiden erlag, seine gesamten Ersparnisse für eine Stiftung hinterlassen, die junge Menschen mit Stipendien auf ihrem Weg zu einer qualifizierten Berufsausbildung unterstützt. Aus dem Ertrag dieses Vermögens sollen in der Regel jährlich zwei Stipendiaten aus Witten und zwei aus seiner Heimatstadt Barking and Dagenham gefördert werden.

Wenn die Stiftung sich so entwickelt, wie Colin Pond sich das vorgestellt hat, dann finden sich in den nächsten Jahren Co-Stifter, gibt es Aktionen zu Gunsten der Stiftung, beteiligen sich Gruppen und Vereine daran, zusätzliches Geld zusammen zu tragen. Dann können die Zahl der Stipendiaten und die Höchstbeträge heraufgesetzt werden.

Die Partnerschaft zwischen Witten und Barking and Dagenham war Colin Pond wichtig. Deshalb liegt es nahe, Ausbildungs-Schritte besonders zu fördern, die diese internationale Verbindung nutzen. Doch es gibt keine Begrenzung in dieser Richtung, auch für jeden anderen Ausbildungsweg ist die Stiftung offen.